Person

Mein Name ist Alexander Oliver Mader (deshalb auch die Internetadresse a·o·mader.com) und ich bin ein Informatiker und Forscher aus Norddeutschland. Entgegen gängiger Konventionen werde ich für gewöhnlich mit meinem zweiten Namen, Oliver, angesprochen. Der Einfachheit halber bevorzuge ich allerdings schlicht Oli (in der Tat mit einem L).

Ausbildung

Bereits in jungen Jahren wusste ich, dass ich Informatik studieren will. Glücklicherweise gab es zu diesem Zeitpunkt noch keinen Numerus clausus, weshalb ich während meiner Oberstufe eine Eigenschaft kultivieren konnte, die auf den ersten Blick komisch erscheint: Faulheit. Damit meine ich die Fähigkeit ein Ziel, unter dem Einsatz von so wenig Ressourcen wie möglich, erfolgreich zu erreichen. Das bedeutet nicht etwa nachzulassen, sondern effizient zu funktionieren.

Ein Bild von Alexander Oliver Mader wie er einen Vortrag auf der MICCAI Konferenz in Quebec City, Kanada, im Jahr 2017 hält
Das bin ich beim Halten eines Vortrags bei der MICCAI Konferenz in Quebec City, Kanada, im Jahr 2017. Da ich ein paar Wochen zuvor einen Motorradunfall in Rumänien hatte, musste ich noch eine Bandage tragen. Dies hielt mich aber nicht davon ab diese Chance dennoch zu ergreifen.

So beendete ich die Schule und zog los zur Fachhochschule Kiel, um endlich Informatik zu studieren. Da ich damals nur die Mindestmenge an Energie zum Beenden der Schule investierte, hatte ich reichlich Zeit mich parallel auf andere Dinge, wie eben das Studieren, vorzubereiten. So kam es, dass ich noch bevor ich die erste Vorlesung besucht hatte, bereits mehrere Open-Source Softwareprojekte in unterschiedlichen Programmiersprachen veröffentlicht hatte, diverse Linux-Server administriert hatte und schon erste Aufträge als Software-Ingenieur an Land gezogen hatte. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass das extrem wertvoll für das kommende Studium war. Schließlich wurde dieses auch mit einem Bachelorabschluss (B.Sc.) und einem nachfolgenden Masterabschluss (M.Sc.), beide mit Ehrungen, belohnt.

Während des Masterstudiums habe ich mich auf Bildverarbeitung in Kombination mit Mustererkennung und maschinellem Lernen konzentriert. Themen, die ich extrem faszinierend finde und von denen ich glaube, dass es Sinn macht sie weiter zu verfolgen. Zum Beispiel feiern diese Disziplinen im Einsatz in der medizinischen Bildverarbeitung bereits große Erfolge. So habe ich also nach einem kleinen Abstecher in die Industrie als Software-Ingenieur, ein Doktorstudium (Dr.Ing.) an der Universität zu Kiel begonnen, um mein Wissen in diesen Themen weiter zu vertiefen. Prof. Dr. Meyer, der ebenfalls das initiale Interesse an diesen Themen in mir auslöste, wurde mein Doktorvater und Mentor. Im August 2020 habe ich meine Dissertation mit dem Titel „Automatic Localization of Spatially Correlated Key Points in Medical Images“ eingereicht. Sie befindet sich momentan in der Begutachtung.

Freizeit

Momentan lebe ich mit meiner Freundin Thu Trang in Kiel, Schleswig-Holstein. Wenn ich nicht gerade meine Zeit mit ihr verbringe, drehe ich gerne eine Runde auf meinem Motorrad, gehe Wandern oder Windsurfen. Letzteres ist meine neuste Passion und anscheinend ist es verpflichtend, irgend eine Form von Wassersport zu betreiben, wenn man an der Küste wohnt, so wie wir.

Ein Bild wo man Alexander Oliver Mader sieht wie er sein Motorrad (eine Yamaha MT 07) auf der Rennstrecke Motorsport Arena in Oschersleben fährt.
Kurz vor dem Einbiegen in die Kurve in Richtung West-Tribüne auf der Rennstrecke Motorsport Arena in Oschersleben auf meiner Yamaha MT 07. Momentan nutze ich eine Suzuki GSX-R 600 als Rennsemmel und die Yamaha nur für den legalen Straßenverkehr.

Obwohl ich sehr gerne draußen unterwegs bin, so gefällt mir die digitale Welt ebenso gut, zum Beispiel bei einer schönen Runde „rip and tear“ oder bei unzähligen Versuchen in einem guten rogue-like. Auf der weniger zerstörerischen Seite partizipiere ich gerne in der Open-Source Community und mag es neue Technologien zu erkunden. Ich bin süchtig danach, neue Dinge zu lernen!

Wenn es um Musik geht, bevorzuge ich was die meisten Menschen wohl als monoton und stressend bezeichnen würden: Hardcore Techno mit mehr als 160 Schlägen pro Minuten. Insbesondere die Genres Frenchcore, Hardtek, Speedcore und Terror bringen meinen Ohren Freude. Noch überraschender für die meisten Menschen ist die Tatsache, dass es mir gefällt, diese Musik zu hören während ich Aufgaben erledige die ein hohes Maß an Konzentration und Arbeitsaufwand erfordern. Ich vermute, dass die konstanten und treibenden Schläge mir helfen, noch effizienter zu arbeiten. Aber keine Sorge, ich höre auch andere Musikgenres sehr gerne.